Dienstag, 14. Februar 2012

Zwischenkommentare

Seid geraumer Zeit... schätzungsweise seit September versuche ich mich an einem Oneshot über Gin, inspiriert durch ein ganz tolles Lied, was wunderbar passt.

Eigentlich, eigentlich ist ihm das auch dermaßen egal, dass man es sich nicht vorstellen kann.
Bis ich dann im Dezember eine sehr lange Zugfahrt gemacht habe und er mich begleitet hat, und dann mit mir über diesen Text (Er existiert tatsächlich unvollendet schon) diskutiert hat und auch über den Plot allgemein.

Zuerst fand er das Lied toll. Das hat mich natürlich gefreut und dann haben wir darüber sinniert, inwiefern es auf seine Organisation anwendbar ist oder nicht und auf die Welt allgemein, die derzeitige politische und wirtschaftliche Situation und noch einiges mehr.
Das empfand ich (und nicht nur ich), als sehr angenehm, aber dann haben wir uns ein wenig gestritten... Darüber wie viel davon in das Kapitel darf. Ich musste stark kürzen, weil das nun mal nicht, dass Thema war - davon wollte Gin nicht so recht was wissen.

Darausfolgenden war ich ein wenig stur und habe mich dagegen gestellt, dass er im Auto raucht. Er war davon wenig begeistert, macht er es doch ständig in der Originalvorlage und nicht nur er... Und auch jetzt schaltet er sich wieder ein. Geht ihm wohl ums Prinzip. (Oder er diskutiert gern)
Wir stellen also fest: Gin liebt seinen Oldtimer über alles, da darf nichts und niemand ran- aber gequalmt werden darf im Inneren.
"Und was hast du jetzt dagegen, dass ich im Auto rauche?"
Ach, Gin...

Dann habe ich mit dem Gedanken gespielt, seinen Erzfeind auftauchen zu lassen. Den wollte Gin dann endlich erledigen dürfen, was ich aber nicht wollte, nicht Sinn der Handlung gewesen wäre, nicht zum Lied passt und ich Akai Shuichi, einen FBI-Agenten, eigentlich ganz gern mag.
Gin machte dann folgenden Vorschlag: "Komm schon, ich muss ihn ja nicht töten. Ein wenig foltern reicht auch."
Wurde zu seiner Begeisterung abgelehnt. Dafür hat er eine andere Leiche bekommen. Gerechte Teilung würde ich (fast) sagen.
Bis ich dann bei einer ganz anderen Sache noch mal gefragt wurde: "Wirklich nicht? Ich muss ihn auch nicht foltern, reicht ja wenn ich ihn zur Verzweiflung bringe."

Kurz vor Ende sind wir dann noch auf das Thema aussteigen gekommen, und damit überlasse ich Gin mehr oder weniger das Schlusswort:
"Wenn ich irgendwann nicht mehr den Job machen kann, dann höre ich eben auf und fertig. Ist eh keiner gut genug um mich umzulegen, also habe ich nichts zu befürchten."

(Ja...)

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